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„Brokele te Voot“ – Dorfwanderweg

Bahnhof

Bahnhof

Die Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach wurde im Jahre 1852/1853 fertiggestellt.

Der Gemeinderat von Brachelen wehrte sich zunächst gegen den Bau eines Bahnhofs in Brachelen mit der Folge, dass sich die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft für den Bau einer Station in Lindern entschied. Als bald darauf in Brachelen der Fehler erkannt wurde, wurden Eingaben zur Verlegung des Bahnhofs von der Bahn-Direktion abgelehnt.

Erst 50 Jahre später und einen dicken Geldbetrag ärmer, war es am 1.11.1904 soweit: Ein „Haltepunkt“ mit Stationsgebäude in einfacher Fachwerkbauweise wurde errichtet. Endlich hielten jetzt Züge auch in Brachelen. Zur selben Zeit wurde die Bahnhofsgaststätte Küppers, heute „Zum Postmeister“, eröffnet. Die Gaststätte existierte bis Ende 2025.

Schon im Jahre 1910/1911 erfolgte der Komplettumbau, und der Bahnhof wurde um einen kleinen Güterbahnhof mit drei Gleisen erweitert, auf denen bis in die 70er Jahre die in Brachelen gefertigten Korbwaren abtransportiert wurden.

Als der Korbwarenhandel zurückging, wurde der Güterverkehr eingestellt und die Gleise wurden zurückgebaut. Ein vollständiger Umbau des Bahngeländes fand 2005 statt. Bis heute hat der Brachelener Bahnhof lediglich den Status eines Haltepunktes, an dem nur Züge des Regionalverkehrs halten.

(Keine zusätzlichen Informationen vorhanden)

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