

„Brokele te Voot“ – Dorfwanderweg
Maria Hilf Kapelle

Die Errichtung der Maria Hilf Kapelle geht zurück auf den wundersamen Fund einer kleinen Muttergottes-Statue, die 1816 bei Ausschachtungsarbeiten in der Nähe der mittleren Mühle (Kempermühle) aus 2 Meter Tiefe unversehrt zu Tage kam.
Da der Andrang der Brachelener zur Mutter Gottes so groß war, entschloss man sich schon 1817 zum Bau einer kleinen Kapelle, die schnell zu einem Wallfahrtsort auch für die Bewohner der umliegenden Ortschaften wurde.
Um die Kapelle und den Marienfund ranken sich wundersame Geschichten: Ein Apfelbaum, der wegen des Baus verpflanzt werden musste, trug danach zweimal im Jahr Früchte. Ein Kind wurde durch das Öl der Lampe vor dem Altar vom Ausschlag geheilt. Ein schwerkranker Mann gesundete wieder nach einer neuntägigen Andacht der Nachbarn.
Da die Kapelle schnell zu klein wurde, musste 1879 ein Neubau an der jetzigen Stelle errichtet werden, der durch Spenden finanziert und durch unentgeltliche Arbeit vieler Dorfbewohner verwirklicht wurde.
Ursprünglich befand sich die Kapelle etwa am Beginn des Kemperwegs. Diese Solidarität der Bevölkerung zeigte sich auch nach der fast vollständigen Zerstörung der Kapelle im Krieg. Durch Spenden und gemeinsame Arbeit konnte die Kapelle bis zum Jahr 1952 wieder vollständig restauriert werden.
Wenn auch die Bedeutung der Kapelle etwas verblasst ist, so finden dort bis heute immer noch regelmäßig Andachten statt. Um den Erhalt kümmert sich die „Gebetsgemeinschaft an der Maria-Hilf Kapelle e.V.“ mit dem langjährigen Vorsitzenden Heinz-Jakob Spelthann.
(Keine zusätzlichen Informationen vorhanden)

























